Unser Chiropraktik Ansatz

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Chiropraktik – die drittgrößte Gesundheitsprofession weltweit.

Die moderne amerikanische Chiropraktik stellt die drittgrößte Gesundheitsprofession weltweit dar. Gerade in Deutschland wird die Chiropraktik allerdings immer noch gerne mit „Knochenbrechern“, sowie einer Therapie gegen Rückenschmerzen gleichgesetzt.

Dabei kann Chiropraktik viel mehr leisten als die Beseitigung von Schmerzen und ist im eigentlichen Sinne nicht als Therapie zu verstehen und auch nicht dem Bereich der alternativen Medizin zugeordnet. Vielmehr ist die amerikanische Chiropraktik eine eigenständige, sichere und sanfte Gesundheitsdisziplin.


Im Fokus: Das Nervensystem

Der Fokus liegt hier vor allem auf dem Nervensystem! Alle Bereiche des Körpers, wie zum Beispiel Muskeln oder Organe und deren Funktionen, werden durch Nervenimpulse über das zentrale und periphere Nervensystem reguliert und gesteuert. Etwa 80% unseres zentralen Nervensystems befinden sich im Gehirn, die restlichen etwa 20% verlaufen durch die menschliche Wirbelsäule.

Während das Gehirn im Schädelknochen relativ gut geschützt ist gegen Einwirkungen von außen, ist das Rückenmark in der Wirbelsäule durch deren besondere Struktur angreifbar. Kommt es in diesem Bereich zu Störungen oder gar Unterbrechungen des Nervensystems, so genannte Subluxationen (Nervenstörungen), beispielsweise durch einen verschobenen Wirbel oder einen Beckenschiefstand, so können die Signale und Impulse nicht mehr, oder nur teilweise, vom Gehirn an die Organe, die Muskeln oder die Peripherie allgemein weitergeleitet werden.

Die Folge sind Funktionsstörungen und -einschränkungen – ein Muskel wird schwach, ein Organ kann nur noch einen Teil seiner Aufgaben erledigen, Bandscheiben oder Menisken degenerieren. Diese Störungen müssen nicht zwangsläufig sofort mit dem Auftreten von Symptomen, etwa Schmerzen, einhergehen. Im Gegenteil – oftmals bleiben sie viel zu lange unbemerkt, da der menschliche Körper in der Lage ist, Fehlhaltung und Störungen lange Zeit zu kompensieren.

Erst wenn er dazu nicht mehr in der Lage ist, bzw. der „Schaden“ bereits zu weit fortgeschritten, zeigen sich erste Symptome. Diese können vielfältig sein: Von Kopfschmerzen über Tinnitus, Schwindel, Stoffwechselstörungen, Rückenschmerzen bis zum Fersensporn können sich in jedem Bereich des Körpers Symptome ausbilden.

„Die Chiropraktik ist weder eine alternative Medizin, noch eine Komplementär-Medizin! Chiropraktik ist eine separate Wissenschaft, Kunst und Philosophie. Chiropraktik basiert auf der Prämisse, dass der Körper ein sich selbstheilender Organismus ist und dass das Nervensystem als Meister-Kontroll-System des gesamten Körpers zu betrachten ist.“ Clarence S. Gonstead

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„Körper, hört die Signale“

Nun sind Symptome an sich nicht schlimm. Wir sollten sogar froh sein, dass unser Körper in der Lage ist uns mitzuteilen, dass irgendetwas nicht so funktioniert wie es sein sollte. Wichtig ist nun allerdings, dass diese Signale des Körpers nicht einfach ignoriert oder unterdrückt werden, denn dann ist der Körper nicht mehr in der Lage die Ursachen für diese Beschwerden zu bekämpfen und auszuheilen! Krankheit ist ein Zustand, in dem der Körper bereits damit begonnen hat, sich beispielsweise mit Erregern auseinanderzusetzen und sie zu bekämpfen.

Fehlstellungen können entweder angeboren oder auch erworben sein, beispielsweise durch Stürze, falsche Ernährung, mangelnde Bewegung oder auch Stress. Aufgabe des Chiropraktikers ist es, diese Fehlstellungen oder auch Störungen des Nervensystems (Subluxationen) zu finden und zu beseitigen. Damit wird dem Körper ermöglicht, wieder besser zu funktionieren und seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Die amerikanische Chiropraktik ist ein sanfter Weg zu mehr Gesundheit und Lebensqualität. Sie arbeitet ohne Spritzen oder Medikamente und behandelt keine Symptome, sondern sucht nach den Ursachen! Damit unterscheidet sie sich grundlegend von der Schulmedizin und vielen anderen alternativen Heilmethoden.

„Chiropraktik ist Wissenschaft, Kunst und Philosophie, die sich um die Beziehungen zwischen dem Nervensystem und der Funktion des Körpers, also der Gesundheit, bemüht.“ B. J. Palmer – Begründer der modernen amerikanischen Chiropraktik

Heilung braucht Zeit

Wenn sich ein Körper über einen langen Zeitraum in einer Fehlhaltung befunden hat, so wird sich dieser Zustand nicht durch eine einzige Justierung, quasi über Nacht, wieder umkehren lassen. Dieser Prozess und der Prozess der Heilung brauchen Zeit.

Gerade bei chronischen Beschwerden bedarf es einer größeren Anzahl an Justierungen über einen längeren Zeitraum, um dem Körper im Rahmen des Möglichen seine Funktionsfähigkeit und optimale, schmerzfreie Beweglichkeit wieder herzustellen. Mit Hilfe moderner Diagnoseinstrumente, wie etwa dem Insight Millenium Thermo-Scan, kann der Chiropraktiker die Störungen des Nervensystems lokalisieren.

Heilung passiert von oben nach unten und von innen nach außen – „From above down and inside out“. 

Ein weiteres sehr wichtiges diagnostisches Mittel zur Bestimmung degenerativer Prozesse und Fehlhaltungen, sind Röntgenbilder. Durch einen Blick in den Körper können Fehlstellungen von Wirbeln, degenerierte Bandscheiben und vor allem strukturelle Veränderungen der knöchernen Strukturen sichtbar gemacht werden.

Darüber kann der erfahrene Chiropraktiker dann auch feststellen, wie lange eine mögliche Fehlhaltung bereits besteht und wie lange ein möglicher Heilungsprozess dauern kann.

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